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»Pixels Ausstellung von Miguel Chevalier im Grand Palais Immersif
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Miguel Chevaliers Pixels-Ausstellung im Grand Palais ImmersifMiguel Chevaliers Pixels-Ausstellung im Grand Palais Immersif

Das Grand Palais Immersif in Paris präsentiert aktuell eine faszinierende Ausstellung des renommierten französischen Digitalartists Miguel Chevalier. Unter dem Titel Pixels entführt die Schau Besucher in eine visuell und auditiv beeindruckende Welt aus generativen digitalen Kunstwerken, begleitet von einer dystopischen, bladerunner-artigen Klangkulisse des Komponisten Thomas Roussel.

Galerie Dior

Magie digitaler Transformation

Miguel Chevalier, bekannt für seine visionäre Arbeit im Bereich digitalen Kunst, stellt in dieser großen Einzelausstellung eine breite Auswahl seiner Werke vor. Neben interaktiven Kunstinstallationen, die Besucher unmittelbar einbeziehen, bietet die Ausstellung eine immersive Erfahrung, die digitale Ästhetik mit konzeptueller Tiefe verbindet. Ein wichtiges Element der Schau ist der digitale Zwilling: eine Reihe von webcambasierten Videoinstallationen, die sich über mehrere Bildschirme erstreckt und generativ variationsreich interpretiert wird. Diese visuelle Kompositionen verändern sich in Echtzeit und erschaffen damit ein stetitg wandelbares digitales Bilduniversum.

Begehbare digitale Landschaft

Das absolute Highlight der Ausstellung ist eine begehbare, fußballfeldgroße Installation, die sich über Boden und Wand der rauen Brutalismusarchitektur erstreckt. Durch Bewegungserfassung werden die Besucher selbst zu Teil der immersiven grafischen Muster, die in leuchtenden Farben über den schwarzen Hintergrund pulsieren. Diese Installation erzeugt eine synästhetische Erfahrung, in der sich Betrachter aktiv mit dem Kunstwerk verbinden.

Zwischen Geometrie und Interaktion

Die Bildwelt Chevaliers ist geprägt von farbintensiven, expressiven Pixelstrukturen, die oft als Kontrast vor schlichten schwarzen Hintergründen modulierend agieren. Dabei erforscht der Künstler Bewegungen im Raum und setzt dabei auf Constrains, die an die zweidimensionalen Arbeiten von Manfred Mohr erinnern, diese jedoch in den dreidimensionalen Raum überführen. Seine 3D-Pixelskulpturen klassischer antiker Motive, die aus Voxeln modelliert wurden schlagen eine Brücke zwischen Tradition und digitaler Moderne. Ergänzend zeigt die Ausstellung in Acrylglas geschichtete generative Architekturräume, die durch ihr Zusammenspiel von Transparenz und Struktur eine tiefgehende visuelle Dynamik erzeugen und eintretendes Licht vielschichtig brechen.

Gesamtkunstwerk aus Licht, Klang und Bewegung

Die Ausstellung Pixels im Grand Palais Immersif ist weit mehr als eine klassische Kunstausstellung – sie ist eine lebendige, atmende digitale Welt, die mit ihrer visuellen Intensität, den interaktiven Elementen und der eindringlichen Musik von Thomas Roussel eine neue Dimension der Kunstrezeption eröffnet. Für alle, die sich für digitale Kunst, immersive Erlebnisse und innovative Technologien begeistern, ist diese Schau sehenswert.

30.03.2025

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