
»circlecircus« ist eine abstrakte generative Reise durchs Weltall mit visuellen und akustischen Kontrasten. Untermalt mit einem Synthesizergewitter entsteht die Atmosphäre eines komprimierten Science-Fiction-Films, einer Odyssee durch die Mysterien des weiten Raums. In den generativen Visuals erforsche ich die Gesetzmäßigkeiten der Geometrie einer Kuppelprojektion. Eine 360-Grad-Projektion auf einer Wölbung unterscheidet sich grundsätzlich von einer flachen Projektion – sie ermöglichst neuartige visuelle Eindrücke. Dazu verfolge ich drei Ansätze. Zum einen betone ich die Geometrie der Kuppel und animiere jede Stelle der Projektion. Zum anderen verwende ich sich frei über die Fläche bewegende Elemente, die organisch mutieren. Zum dritten erzeuge ich die Mischung beider zuerst genannter Prinzipien – wie einen sich drehenden Tunnel, der einerseits zu den Rändern hin die Geometrie unterstreicht und andererseits sich zur Kuppelmitte hin in den weiten Raum öffnet. Für den Betrachter entsteht der Eindruck, er befände sich im Auge eines Sturms. Als Einstieg und Ausstieg der Visuals verwende ich die gesamte Projektionsfläche des Kuppelsaals als ein einziges großes Stroboskop, das im Wechsel einer 30stel Sekunde das gesamte Beamerlicht ein- und ausschaltet.
»circlecircus« wurde aktuell im Kuppelsaal des Mannheimer Planetariums als Projektion im Fulldomeformat aufgeführt. Zusammen mit »aquafloat« ist »circlecircus« offiziell zu den 25 besten Fulldomekurzfilmen des internationalen Fulldomefestivals in Jena gekürt worden. Die beiden Kurzfilme werden auf der viertägigen Veranstaltung vom 22ten bis 25ten Mai dort zu sehen sein. Danke an die Jury.
02.05.2019
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