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IMPRESSUM & DATENSCHUTZ

Design

Hallo, ich bin Kommuni­kations­designer mit Infor­matik­hinter­grund. Meine Stärke liegt in einer metho­disch kreativen Arbeits­weise. Hierzu bediene ich mich eines visuel­len Voka­bulars, um Infor­mation in Form zu codieren. Wie ein Bild­hauer lege ich dazu die Form aus der Infor­mation frei. Wie ein Archi­tekt gebe ich vor­han­dener Infor­mation Struktur. Wie ein Infor­matiker bediene ich mich einer stringen­ten inneren Logik. Wie ein Künstler breche ich Erwartungs­haltungen, um Auf­merk­samkeit zu er­zeugen. Wie ein Musiker bringe ich das Ergebnis zum Klingen.

KLL / Webdesign, Logo, Icons, Partikelsystem
KLL ist die Kurzform des Kompetenzzentrums für Lehre und Lernen. Zwei L-Buchstaben übereinander bilden eine Säule der Kompetenz und sind gleichzeitig Teil des Buchstabens K. Ein buntes Partikelsystem als Keyvisual visualisiert Vielfalt in Lehre und Lernen. Ganz im Sinne des Claims »Lehre und Lernen: Viefalt, die begeistert«. Für die Strukturierung der Webseite verwende ich Icons für die einzelnen inhaltlichen Bereiche. Gold als Auszeichnungsfarbe wird hier wie eine Medaille für besondere Verdienste eingesetzt.
kode8 / Corporate Design
Das Corporate Design besteht aus Linien, die den zur Verfügung stehen­den Raum rhythmisch struktu­rieren. Jede dieser Linien setzt sich wiederum aus acht Sub­linien zusammen. Diese Struktur ist mit der Ein­heit acht kodiert – daher auch der Name kode8. Das seitlich nummerier­te Papier verweist einer­seits auf Code­-Editoren und ist anderer­seits eine Remin­iszenz an frühe Tage der Program­mierung mit Nadel­druckern als einzigem Ausgabe­medium. So wird subtil auf die profunden IT-Kenntnisse des Program­mierers hin­gewiesen, der hier seine Dienste anbietet.

www.kode8.de
Elektrotechnik / Webdesign
Ein Typo3-System zeichnet sich durch normierte Gestaltung aus. Schließlich soll es von Content­-Redakteuren ohne gestal­terisches Vermögen bedient werden, was sich oft im visuellen Ergebnis von CMS­-Systemen nieder­schlägt. Mit dieser Web­seite zeige ich, dass eine offene und lebendige Gestaltung in starren CMS­-Systemen möglich ist – wenn man es versteht mit den wenigen im Typo3 zur Verfügung stehenden Mitteln gestal­terisch und kreativ denkend umzu­gehen. So gelingt ein an Editorial Design angelehntes Gestalten im Web.

www.hs-mannheim.de/elektrotechnik
recruitment factory / Corporate Design
recruitment factory ist ein Personal­dienst­leister im medizi­nischen Bereich. Der vertikale Balken stellt das zentrale wieder­kehrende Element des Corporate Designs dar. Im Kleinen fungiert es als Buchstabe, im Großen als Fläche. Es symbo­lisiert konkret den fehlenden Buchstaben »i« um das Wortbild »recruitment« exakt zu ergänzen – und beschreibt gleich­zeitig die Kern­kompetenz des Personal­dienst­leisters, den optimalen Mit­arbeiter für die vakante Stelle im Unter­nehmen zu finden. Orange ist hier bewusst als konträre Farbe zum brachen­üblichen Blaugrün gewählt und unterstreicht die Aktivität des Head­huntings. Eine Durch­leuchtung von Bewerbern stellt einerseits den Bezug zur Medizin her anderseits zum Prozess des Head­huntings.
Carl Bosch Schule / Corporate Design
Das Corporate Design leitet sich von der Architektur des Schul­gebäudes ab. Beton­bänder wechseln sich mit Glas­bändern ab. Das Logo visualisiert eine Treppe, die gesell­schaft­lichen Aufstieg ermöglicht. Darüber hinaus wird die Verzahnung von Wirtschaft und Schule im dualen Ausbildungs­system symbolisiert. Ganz gleich ob Web oder Print: Im Layout wird die zur Verfügung stehende Fläche stets in der Mitte in zwei Bereiche geteilt. Der obere Teil wird zum Bild, der untere zur Farbfläche mit Beschriftung. Ein Farb­system kennzeichnet die verschiedenen Schul­arten.

www.cbs-heidelberg.de
Ilan Bendahan Bitton / Logo, Illustration, Webseite
Das Logo des Pianisten Ilan Bendahan Bitton ist reduziert auf seinen Vornamen »ilan« – dargestellt als Balken unter­schiedlicher Länge, die zu Tasten eines Klaviers werden und den Kammer­ton a umschließen: den Grundton west­licher Musik. Schwarz und Weiß, die Farben eines Klaviers, sind auch die Farben des Logos. Das Rot taucht auf der Web­seite als farbige Fläche auf und symbolisiert zum einen die Präzision des Klavier­spielers. Zum anderen zeigt es als Fläche hinter geschriebenem Text die Fähigkeit des Pianisten, hinter die Dinge zu blicken und mit Ein­fühlungs­vermögen spielen zu können.
Eyedesign Photography / Responsive Webdesign
Zwei Fotografen, zwei Standorte – der eine in Berlin, der andere in Mannheim. Daraus resultiert eine Web­seite mit zwei Spalten und zwei Bereichen: Corporate Portraits und Lifestyle. Die Bilder stehen hier im Vorder­grund und werden durch den grauen Unter­grund zum Leuchten gebracht. Eine schlanke Web­seite, die mit einem minimalen ordner- und text­basiertem selbst­erstellen Content­-Management­-System aus­kommt – leicht zu bedienen und leicht zu pflegen.

www.eyedesign-photography.com
kompass / Logo und Kommuni­kations­medien
Die Initiative kompass der Hochschule Mannheim fördert den Dialog und die Fähig­keit von Studie­renden, über Fakul­täts­grenzen hinweg projekt­orientiert inter­diszi­plinär im Team zu arbeiten. kompass gibt den Studie­ren­den Orientierung und weist ihnen den Weg durchs Studium. Im Logo ist die Kompass­nadel in den Buchstaben o integriert und verdeutlicht somit den Begriffe »Kompass«. Durch sämt­liche Kommuni­kations­medien zieht sich eine maritime Sprache. Der Campus, aus Fakultäts­inseln bestehend, wird im Keyvisual zum un­erfor­schten Land, das nur darauf wartet, entdeckt zu werden – eine Auf­forderung dem Tunnel­blick einzelner Diszi­plinen zu ent­kommen und eine ganz­heitliche Sicht ein­zun­ehmen.
Bläserjugend Baden­-Württemberg / Trennseiten, Gestaltung und Satz
Drei­teilige Buch­reihe für den Verein der Bläser­jugend Baden­-Württemberg. Die Trenn­seiten im violetten Band bestehen aus Portraits bekannter Musiker und Komponisten – ungewohnt in Szene gesetzt mit der Pro­grammier­sprache Processing. Kleinste Visua­lisierungs­einheit ist eine Note – ihre Größe ist abhängig von der Hellig­keit im ursprüng­lichen Portrait. Die Noten drehen sich um ihre eigene Achse: Mal sanft, mal dramatisch, mal chaotisch – so lassen sich die unter­schied­lichen Ansätze der Musik und ihrer Charaktere visua­lisieren. Im grünen Band sind auf den Trenn­seiten Noten­bändern eingesetzt, die sich räumlich bewegen. Hierbei lösen sich Noten von ihrem ursprüng­lichen Ort, fallen schwebend und drehen sich dabei drei­dimensional.
Big Bait / Logo und Kommunikations­medien
Big Bait Records ist ein Musik­label, das House veröffentlicht. Die Passion des Label­gründers ist Fischen und Angeln – und so erklärt sich auch das Naming, was so viel wie »Großer Fang« bedeutet. Im Logo wird diese Bedeutung wörtlich genommen und aus dem großen »B« im Wort­bild ein Angel­haken geformt. Die runde Außen­form des Logos erinnert einer­seits an das Maul eines Fischs, der ange­bissen hat und andererseits an das Label­produkt Vinyl­platten. Das Grafik­design auf den Platten­covern greift eben­falls die runde Form auf und zeigt seltene Wesen aus der Tief­see, die ins Netz gegan­gen sind.
PH Heidelberg / Faltblatt und Fotografie
Elmeb ist ein neuer Master­studien­gang für E-Learning und Medien­bildung an der Päda­gogischen Hoch­schule Heidelberg. Auf dem Titel­cover werden die neuen Unter­richts­formen in der Unschärfe gezeigt, die dabei sind sich heraus zu kristal­lisieren. Zum Gestaltungs­umfang gehört ein Foto­shooting vor Ort, ein Falt­blatt und ein Plakat, das den neuen Studien­gang ankündigt. Das Foto­shooting umfasst die Auf­nahme von Lehr­situa­tionen, die studen­tische Arbeit im Film­studio des Audio­visuellen Zentrums und Ein­drücke auf dem Campus der Hoch­schule sowie in der histo­rischen Alt­stadt.
Experimentelle Gestaltung / Responsive Webseite
Die Web­seite zum Buch »Experimentelle Gestaltung« ist ein klassisches Beispiel für responsives Web­design. Der Bilder werden je nach Browser­breite und End­gerät in vier, zwei oder einer Spalte dar­gestellt und befinden sich auf dunkel­grauem Unter­grund. Texte und Formulare dagegen sind auf einem hellen Grund mit einem Verlauf platziert. Schrift­größe und Spalten­breite hängen eben­falls von Browser­breite und End­gerät ab und passen sich im jeweiligen Fall an.
Dr. Cornelia Glaser / Wortmarke, Web­seite, User Experience
Medien­pädagogik als Fähig­keit zur reflexiven und analy­tischen Medien­kompetenz in Wort und Bild ist die Kern­kompetenz von Dr. Cornelia Glaser. Entsprechend verweist die Wort­marke auf ein technisches Artefakt des Print­prozesses, das durch das Medium blicken lässt – geringe Pass­ungenauig­keiten lassen einen schwarzen Schrift­zug plötzlich farbig und leicht ver­schwommen erscheinen. Die Web­seite kommt schlicht und aufgeräumt in der Form eines Dia­rahmens daher – ein Bild im Zentrum und typografisch insze­nierter Text sowie eine spiele­rische User Experience.

www.corneliaglaser.de
Gestalten mit Processing / Webseite und User Experience
Auf dieser Web­seite werden Werke von Studierenden meines Kurses »Gestalten mit Processing« dokumentiert. Herz­stück ist ein algori­thmisches Layout, das auf Java­Script basiert. Bilder werden in ihrer Größe analysiert und automatisch auf dem zur Verfügung stehenden Raum verteilt. Diese optimale Auf­teilung der Bild­plätze passt sich bei Veränderung der Browser­breite erneut an, sodass der Aufruf auf unter­schied­lichen End­geräten zu verschiedenen Bild­anord­nungen führt – ganz im Sinne vom Responsive Design, jedoch wesent­lich freier im gestalte­rischen Ausdruck.

www.marekslipek.de/processing
Cernlab / Webseite und User Experience
Cernlab ist eine experimen­telle Webseite für ein elektro­nisches Musik­projekt. Generative Gestaltung wird hier direkt im Browser verwendet. Die sich selbst erzeugen­den Muster erinnern an Materie­experimente in Teilchen­beschleunigern, bei denen Atome in immer kleinere Teilchen durch Kollision zer­fallen. Der Nach­weis solcher Teil­chen gelingt meist indirekt durch Spuren derselben, die sie auf Platten hinter­lassen. Diese Spuren haben oft geo­metrische Formen – ähnlich wie experi­mentelle Musik, die ebenfalls nach Mustern sucht.

www.cernlab.de
Frischzelle / Katalog
Frisch­zelle ist ein Festival für inter­mediale Improvi­sation und Komp­osition in Köln. Im zwei­sprachigen Katalog werden die bisherigen Aktivi­täten des Vereins für Zeit­kunst präsentiert. Das Titelcover ist mit einem besonderen Effekt inszeniert, der zum avant­gardis­tischen Thema passt – der Titel­text scheint schein­bar auf der Rück­seite durch. Im Inneren erhält der Inhalt einer­seits typo­grafisch Struktur und anderer­seits bekom­men die expressiven Bildern viel Platz, um ihre Wirkung zu ent­falten.
Experimentelle Gestaltung / Buchbeiträge
Das Buch »Experimentelle Gestaltung« vereinigt Gestaltungs­beispiele unter­schied­licher Grafik­designer und Künstler. Es zeigt, wie man Kreativität als wissen­schaft­liches Experiment anlegt. Meine eigenen Beiträge basieren alle auf Genera­tiver Gestal­tung – wie bei­spiels­weise die systema­tisch­-morpho­logische Unter­suchung der Parameter eines einfachen Stuhls. Dabei ver­wandelt sich der Stuhl zum einen in andere Möbel wie Hocker, Bank, Bett oder Doppel­bett – zum anderen in ungewöhn­liche teils absurde, uner­wartete und über­raschende Objekte.
Deutsches Studentenwerk / Generative Informationsillustrationen
Zum 30-jähri­gen Bestehen des Plakat­wett­bewerbs des Deutschen Studenten­werks entsteht ein Buch mit Plakat­ein­reichun­gen aus dieser Periode. Mein Beitrag sind gene­rative Infor­mations­illustra­tionen, die statis­tische Daten­materialien des Wett­bewerbs wie wachsende Teil­nehmer­zahl, wachsende Anzahl ein­gereich­ter Plakate, wachsende Anzahl einreichender Hoch­schulen oder das Verhältnis von Ein­reichenden zu Siegern ver­deut­lichen. Was wie illustriert daher­kommt, ist in Wirk­lich­keit program­miert und erzählt auf origi­nelle Art visuelle Geschich­ten.
Mut zur Wut 2018 / Plakat »Domspatzen«
Das Zölibat lastet auf Geist­lichen wie ein Fluch. Immer wieder werden Chor­knaben und andere junge Menschen unter der Obhut der katho­lischen Kirche miss­braucht. Wie sinnvoll ist diese selbst­verord­nete Ent­halt­samkeit, wenn sie zu solch offen­sicht­lichen Irr­wegen führt ? Die Regens­burger Dom­spatzen sind nur ein Vorfall von vielen. Violett gilt als religiöse eksta­tische Farbe. Die geistliche Figur wird zum bedroh­lichen Schatten, der die Kinder­figur mit dem Kopf in anzüg­licher Höhe umhüllt.
Mut zur Wut 2017 / Plakat »3k«
Jedes Land bekommt den Herrscher, den es verdient. Popu­listen zeichnen gerne schwarz­­weiße Bilder, um Stimmung zu machen. Stimmung gegen Ausländer, Stimmung gegen Anders­denkende. Die Welt wird in Gut und Böse polarisiert – auf der einen Seite die Unschuld in Person, auf der anderen das Satanische per se.
Mut zur Wut 2016 / Plakat »Camouflage Europe»
Europa tarnt sich vor Flücht­lingen. Europa zäunt sich mit Stachel­draht ein. Europa wird zunehmend militant, reaktionär, nationa­listisch und un­soli­darisch – die euro­päische Idee droht zu ver­schwimmen. Die Tendenz zur Radikali­sierung der Gesell­schaft schreitet fort.
Hochschultag 2009 / Plakat
Mein erstes größeres Projekt mit Generativer Gestaltung in Silber und Marine­blau auf A0 gedruckt. Dem Plakat liegen Buch­staben zugrunde, die sich in ein rhythmisch variierendes Muster aus diago­nalen kurzen Linien verwandeln. Die Buch­staben entstehen durch Ver­dichtung der Linien, während der Hinter­grund mit gelegent­lichen Arte­fakten aufge­lockert wird. Die Plakat­idee ist auch als Ani­mation angelegt. Dabei verändert sich das Gesamt­muster und pendelt zwischen Les­barkeit der Bot­schaft und abstrak­ter Grafik hin und her.
Vortrags­ankün­digung Götz Gramlich / Plakat
Götz Gramlich firmiert unter dem Namen »gggrafik« und ist Plakat­gestalter. Die drei »G« und ein Portrait von ihm sind der Aus­gangs­punkt der drei­teiligen, gene­rativ erzeugten Plakat­serie. Das aufgeras­terte Porträt besteht dem­entsprechend nicht wie üblich aus Raster­punkten, sondern aus zahl­reichen »G« als kleinste visuelle Elemente – angelegt in den drei Grund­farben Rot, Grün und Blau. Mit verschie­denen Rechen­opera­tionen werden Position und Rotation dieser Elementar­teilchen verändert. Die drei finalen Entwürfe sind eine gestal­terische Auswahl einer größeren gene­rativen Unter­suchung des Motivs.
Perspektiven im Lehramt / Plakat
Perspek­tiven im Lehramt ist ein neuer Studien­gang der Elektro­technik an der Hoch­schule Mannheim. Visualisiert wird das Wort »Perspektiven«. Jeder einzelne Buch­stabe erzählt eine bild­liche Geschichte, die mit Themen wie Schalt­kreisen, Konstruk­tion, Büchern und Rastern zu tun hat. Mit einem flachen Buch­staben ange­fangen öffnet sich mit jedem weiteren die Perspek­tive jedes folgenden Buch­stabens bis zur ganz­heit­lichen Perspek­tive – sowohl im wört­lichen als auch im bild­lichen Sinne.
Hochschultag 2015 / Plakat
Guillochen werden haupt­sächlich auf wichtigen offi­ziellen Dokumen­ten wie Geld­scheinen und Aktien ver­wendet. Neben ihrer Funktion als Fäl­schungs­siche­rung vermitteln sie Qualität und Wertig­keit. Feine Linien­zeich­nungen, die auf einer kompli­zierten Verket­tung eines ehemals mechanischen Räder­werks basieren, faszinieren den Betrach­ter durch Präzision und Detail­reichtum. Die ästhe­tischen Attribute von Guillochen finden auf dem Plakat des Hoch­schul­tags Verwendung, um das feier­liche Ereignis ästhe­tisch aufzuwerten. Das Spiel mit gegen­läu­figen Elementen erzeugt einen sub­tilen Kon­trast.
Hochschultag 2007 / Plakat
Buch­staben werden zu Glas­faser­kabeln, die sich räumlich durch­dringen, jedoch zum Betrach­ter hin sich als klare und les­bare Ankün­digung einer Veranstal­tung offenbaren. Die typische Eigen­schaft von Glas, Licht zu brechen, kommt hier intensiv zum Einsatz und erzeugt reiz­volle Reflexe. Formen durch­dringen und über­lagen sich, scheinen durch, werden optisch verzerrt. Die Typo­grafie greift hier und da die Bewegung der Kabel auf und löst sich zu­gleich auch wieder, um eigene Schwünge zu voll­ziehen. Die Hoch­schule zeigt als hier im Kleide moderner Techno­logie.
Hochschultag 2012 / Plakat
Feier­liche Ereignisse von Wichtig­keit werden gerne unter Einsatz pyro­techni­scher Mittel gewürdigt. Eben­solche finden auch hier ihren Einsatz, um die Buch­staben der Botschaft eines nahenden Ereig­nisses in ihre Einzel­teile zu zer­legen und punkt­förmig explosions­artig in alle Richtungen zu katapul­tieren und zu zer­streuen. Jedoch nur insoweit, dass die Bot­schaft noch erkenn­bar bleibt. Die Logik der zusätz­lichen Typo­grafie greift die expan­dierende Bewegung eines feier­lichen Feuer­werks auf und verstärkt das perspek­tivische Momentum.
Open Space – Zukunft gestalten / Plakat
Zukunft ist neu, Zukunft ist gerichtet, Zukunft hat eine Perspek­tive. Diese Kern­bot­schaften werden in ein schlichtes Ankün­digungs­plakat mit geringem Produk­tions­budget übersetzt. Leucht­magenta als Farbe symbolisiert das Neue. In der beton­grauen Umgebung der Hoch­schule bildet die kräftige Farb­fläche des Plakats einen Qualitäts­kontrast – ohne dass eine weitere Farbe nötig ist. Die perspek­tivische An­ordnung der Typo­grafie spielt mit der gleich­zeitigen zwei­dimen­sionalen Flächen­auf­tei­lung – die eine Hälfte Text, die andere Farb­fläche.
Komuko / Wording und Signet
Komuko ist die Abkürzung für Kommuni­kations­kompetenz. Es handelt sich hierbei um einen Kommuni­kations­berater und Mediator, der Schulungen im Medien­bereich und Schlich­tungen in Konflikt­situa­tionen anbietet. Das Signet sym­bolisiert Schlüssel­kompe­tenzen in zwischen­mensch­lichen Situa­tionen, von Angesicht zu Angesicht, von Kopf zu Kopf. Die jap­anische Anmutung des Wortes suggeriert asiatische Werte der Ausgeg­lichen­heit und innerer Ruhe – verstärkt durch die beiden Blau­töne des Signets.
JPM-Software / Wortmarke
JPM­-Software ist eine Computer­firma, die Sofware­program­mierung und IT­-Dienste an­bietet. JPM steht für Jens­-Peter Misch – dem Kopf, der hinter diesem Unter­nehmen steckt. Die Wort­marke basiert auf einem gestalt­psycho­logischen Vexier­bild. Der Buch­stabe »s«, als verbin­dendes Element zwischen den beiden Wort­teilen, bildet sich aus den umgeben­den Formen. Software­program­mierung als geistige Leistung materia­lisiert sich in Code, ebenso wie der Vexier­buch­stabe »s«. Wie ein Magier zaubert das Unter­nehmen Software für ihre Kunden aus dem schein­baren Nichts.
Universität Heidelberg / Wortmarke
Ver­bindende Elemente bilden die Grund­idee der Wort­marke für die Univer­sität Heidelberg. Wie ein chemisches Grund­gerüst – das seine Arme nach anderen Teilen der Materie aus­streckt und Brücken zwischen ihnen bildet – fungieren die verti­kalen Doppel­striche, um Wort­teile mitein­ander zu verbinden und Fakul­täten und Institute darin zu sub­summieren. Dabei codiert ein Blau­grün die Univer­sität selbst und bildet gleich­zeitig einen farb­lichen Hinweis auf die weit bekannte Medi­zinische Abtei­lung. Rot markiert Fakul­täten und Orange Insti­tute. Der Drei­klang an sich symbo­lisiert könig­liche Anmutung in Anbe­tracht der langen Geschichte der Universi­tät auf eine moderne Art.
WLAN­-Markierung / Aktions­zeichen
Der IT-Service hat auf dem ganzen Campus der Hoc­hschule Mannheim WLAN­-Stationen verteilt. Die Reich­weite dieser Stationen ist begrenzt, und so ist es von Vorteil zu wissen, ob sich in der Nähe ein mobiler Netz­zugang befindet. Um die WLAN­-Hotspots visuell zu markieren und auf sie auf­merksam zu machen, dient ein Aktions­zeichen, das als Auf­kleber zum Einsatz kommt. Das ganze Wort klein­geschrieben als »wlan« wirkt wie eine Antenne – verstärkt durch die typischen Funk­wellen.
Epyxs / Signet und Kommunikation­smittel
Epyxs ist ein Techno­logie­-Startup, das Produkte mit opti­schen Markern gegen Fäl­schungen sichert. Das Zeichen besteht aus Punkten, die in Form eines Hexagons angeord­net sind. Die Punkte ver­weisen auf die vom Unter­nehmen verwen­dete optische Techno­logie, die in visuellen Mustern Information speichert. Das Hexagon symbolisiert – mit der aus Natur und Archi­tektur bekannten stabilen Grund­form – Sicherheit und Schutz. Produkt­sub­marken werden durch einen Schrift­mix in den Marken­kern inte­griert.

www.epyxs.com
Schriftgestaltung
Schrift­gestaltung hat eine lange Form­geschichte, die bis zu den Anfängen des Handels von Phöniziern im antiken Mittel­meer­raum reicht. Um eine Brot­schrift zu gestalten, braucht man zum einen techno­logische Kennt­nisse zum anderen das Ver­ständnis der Schrift­entwicklung. Meine Experi­mentier­phase umfasst mehrere Display­schriften sowie eine Brot­schrift in verschie­denen Schrift­schnitten. Die Beschäf­tigung mit Schrift­gestaltung erweitert meine Möglich­keiten beim Gestalten von Zeichen, Wort­marken und Logos.

Hochschule Mannheim / Weihnachtskarten
Klischees ver­meiden und dennoch Origina­lität beweisen heißt die Devise beim Gestalten von Weihnachts­karten. Wie sieht Weih­nachten an einer technisch orien­tierten Hoch­schule aus? Mit modulier­tem Strom eines Synthe­sizers wird auf einem Oszil­loskop ein Weih­nachts­baum visualisiert. Bei der zweiten Karte wird das Hoch­schul­logo zur Sternen­agglo­meration im Universum – ein besinn­liches Fest unter einem funkelnden Sternen­himmel, die Hoch­schule Mann­heim als Sternen­bild.

Kompetenzzentrum für Forschung und Lehre

Partikelsystem
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kode8

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für ein Lehrbuch

Ilan Bendahan Bitton

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