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Research

Das ganze Potenzial digitaler Gestaltung lässt sich erst durch Ver­wendung einer Programmier­sprache abrufen. Her­kömm­liche Grafik­software ahmt da­gegen eine analoge Welt nach und ist eine lahme und ein­schrän­kende Krücke. Mein Interesse an genera­tiver Gestaltung gilt dem Einsatz mathema­tischer und physika­lischer Modelle sowie dem Einsatz von Konzepten aus der Informatik zur gestalte­rischen Form­bildung. Processing eignet sich dabei ideal, um generative Gestaltung zu unter­suchen.

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#0F Die ganze geschminkte und gefilterte Wahrheit: Gestaltung basiert auf Mustererkennung. Jeder Bereich hat seine eigene Regeln, die wir erst sehen, wenn wir sie kennen. Erst dann können wir sie gestalterisch einsetzen. Geheime Regeln werden aufgestellt, die nur die Aufstellenden kennen. Ernst ist der Sohn des Biedermeiers und Spaß die Tochter der Anarchie.

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#0E Ein ganzes Jahr postete Zachary Liebermann auf Instagram jeden Tag eine neue generative Grafik und Idee.

#0D

#0D Erstaunlicherweise kann sich Processing fast wie reale Malerei verhalten – vermittelnd zwischen schön, potthässlich, karikaturhaft und abstrakt. Stochastische Formgebung entlockt eine Fülle von amüsanten Denkräumen. So viel Schönheit braucht Hässlichkeit um wieder interessant zu werden.

#0C

#0C Mein Film beyond wurde auf dem Fulldomefestival in Jena gezeigt. Filme in einer Fulldomekuppel gehorchen eigenen Gesetzen und sind mit gewöhnlichen Filmformaten nicht zu vergleichen. Die Bilddaten werden kreisförmig angelegt und erzeugen eine Rundumsicht im Planetarium.

#0B

#0B Wir investieren viel Energie, um künstliche Welten möglichst realistisch wirken zu lassen. Direkt mit Materie zu gestalten kann befreiend wirken. Dazu brauche ich weder ein ausgefeiltes programmiertes Partikelsystem noch andere Methoden einer synthetischen Welt. Materie um uns herum hat schon genug programmierte Eigenschaften mit denen es sich spielen und gestalten lässt.

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#0A Der zugrundeliegende Datensatz enthält die Bevölkerungsanzahl aller größeren Städte auf der Erde. Je mehr Einwohner eine Stadt zählt, desto länger wird die Gerade, die auch gleichzeitig die Koordinate der Stadt auf der Landkarte markiert. Die Umrisse der Kontinente entstehen durch die markierten Städte. Interessant daran ist die Verteilung der Bevölkerung innerhalb eines Kontinents: die meisten Menschen leben am Meer. Durch den Klimawandel werden viele Städte von Überflutung bedroht sein. Wenn das Leben sich vom Wasser aus entwickelt hat, dann ist es auch in seiner Nähe geblieben.

 
 

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